Geld geschenkt! Ja, das wäre schön. Doch die Schenkkreise waren und sind leider nur eine Illusion, wenn nicht sogar eine besonders perfide und esoterisch verbrämte Betrugsmasche. Oder wie es ein Freund ausdrückte: "Ein Schenkkreis ist in erster Linie eine Ansprache an den Geldbeutel."

Auf diesen Seiten geht es um den Roman "Geschenkt!" von Bernd Hettlage, eine fiktive Geschichte, die sich kritisch mit dem Thema Schenkkreise beschäftigt:

"Valentin Kroth, Tennisplatzbauunternehmer in Karlsruhe, hat massive Geldsorgen. Rettung scheint zu nahen, als er von Schenkkreisen erfährt. Ein spirituelles Pyramidenspiel, bei dem es nicht nur ums Geld gehen soll, sondern darum, sich gegenseitig zu unterstützen. Der Einsatz beträgt 5000, der Gewinn bis zu 40000 Euro. Kroth tritt einem Männer-Schenkkreis um den Shiatsu-Lehrer Sebastian Schneller und den New-Age-Musiker Oliver Rainbow bei. Doch bald stagniert der Schenkkreis und damit der Geldfluss, die Männer werden unruhig.

Eine Groteske aus der Esoterikszene mit einem wahren Hintergrund: Die Schenkkreise gab und gibt  es wirklich. Es geht um die ewige Jagd nach dem Geld, die Heilsversprechungen der prosperierenden Geschäftszweige Esoterik und Therapie – und um die Bedürfigkeit der Menschen."

"Eine entlarvende Satire, ja Groteske auf kriminelle Machenschaften in der Batikklamotten- und Klangschalen-Szene (...) Hinreißend komisch schildert Hettlage die Balzrituale beim "Transtanz" oder den Häuslebauerwahn von Männern um die 40 und beherrscht das Kunststück, eine karge, aber lebensnahe Handlung spannend bis zum Schluss zu erzählen." Matthias Kehle in den Badischen Neuesten Nachrichten (www.bnn.de)

Weitere Rezensionen finden Sie in der Rubrik "News und Termine" 

Es gibt außerdem eine Reportage über (real existierende) Schenkkreise in Berlin von Bernd Hettlage, erschienen am 9.1.2010 im Magazin der Berliner Zeitung:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/magazin/0001/index.html