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Geld geschenkt! Ja, das wäre schön. Doch die Schenkkreise waren und sind leider nur eine Illusion, wenn nicht sogar eine besonders perfide und esoterisch verbrämte Betrugsmasche. Oder wie es ein Freund ausdrückte: "Ein Schenkkreis ist in erster Linie eine Ansprache an den Geldbeutel." Auf diesen Seiten geht es um den Roman "Geschenkt!" von Bernd Hettlage, eine fiktive Geschichte, die sich kritisch mit dem Thema Schenkkreise beschäftigt: "Valentin Kroth, Tennisplatzbauunternehmer in Karlsruhe, hat massive Geldsorgen. Rettung scheint zu nahen, als er von Schenkkreisen erfährt. Ein spirituelles Pyramidenspiel, bei dem es nicht nur ums Geld gehen soll, sondern darum, sich gegenseitig zu unterstützen. Der Einsatz beträgt 5000, der Gewinn bis zu 40000 Euro. Kroth tritt einem Männer-Schenkkreis um den Shiatsu-Lehrer Sebastian Schneller und den New-Age-Musiker Oliver Rainbow bei. Doch bald stagniert der Schenkkreis und damit der Geldfluss, die Männer werden unruhig. Eine Groteske aus der Esoterikszene mit einem wahren Hintergrund: Die Schenkkreise gab und gibt es wirklich. Es geht um die ewige Jagd nach dem Geld, die Heilsversprechungen der prosperierenden Geschäftszweige Esoterik und Therapie – und um die Bedürfigkeit der Menschen." |
